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Vereinsliebe

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500 Jahre Tabak in Europa

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Mittwoch, 06. November 2019 um 20:08 Uhr

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Raucher als Fackelträger der Moderne

500 Jahre Tabak in Europa – warum jetzt das Jubiläum? Schon 1994 haben Austria Tabak und VdC in Wien das halbe Jahrtausend feierlich begangen – der Hauptredner kam aus Deutschland, ein gewisser Helmut Schmidt. Der zu damals aktuellen Plänen der EU sagte: „Ganz egal, was man von Tabakwerbung hält oder nicht, das geht Brüssel nichts an.“ Den vor 25 Jahren schon virulenten Regulierungswahn, auch auf anderen Gebieten, bezeichnete er als „eine schreckliche Entartung, die in Wirklichkeit natürlich auch zum Volkszorn beitragen muss“. Hätte man mal auf ihn gehört. „Selbst mein geliebter Schnupftabak wird demnächst einheitlich geregelt aus Brüssel“, beklagte der Altkanzler, dem durch sein frühes Dahinscheiden im Alter von nicht mal ganz 97 immerhin erspart blieb, das EU-weite Verbot seiner noch geliebteren Mentholzigaretten im kommenden Jahr erleben zu müssen.


Aber zurück zum Jubiläum. Welcher westliche Seefahrer den Tabak entdeckt hat, darüber gehen die Meinungen auseinander. Kolumbus, Luis de Torres, Amerigo Vespucci werden genannt – und Magellan, der 1519 eine Weltumseglung startete. In diesem Jahr, heißt es, kamen erstmals Tabakblätter nach Europa – und sind seither nicht mehr wegzudenken. Daher das Jubiläum. Ebenfalls im Jahre 1519 wurde Katharina von Medici geboren, die später als französische Königin zur begeisterten Tabakschnupferin wurde. Das weist auf zweierlei hin:

Zum einen: Die Geschichte der Verbreitung des Tabaks ist auch eine Geschichte unterschiedlicher Konsumformen: Mit Pfeifen altamerikanischer Prägung hat es begonnen, später entstanden Schnupftabak, Kautabak, Zigarren, Zigaretten und mehr. Was nach dem 1913 formulierten sogenannten Rieplschen Gesetz für Medien gilt, nämlich dass durch neue Methoden und Übermittlungsformen die alten „niemals wieder gänzlich und dauernd verdrängt […]  werden können“, betrifft die Formen des Tabakgenusses analog. Keine ist ausgestorben. Es werden immer neue Holzpfeifen designt, die Wasserpfeife hat in unserer Weltgegend im letzten Jahrzehnt massiv an Boden gewonnen, die gute Zigarre hat keineswegs ausgedient, die Zigarette dominiert weiterhin, wobei neben dem fertigen Industrieprodukt selbstverständlich auch Feinschnitt und Volumentabake Bedeutung haben. Helmut Schmidts Schnupftabak wird weiterhin produziert, im Bereich des Oraltabaks käme dem schwedischen Snus eine viel größere Rolle zu, wenn er denn endlich anderswo in der EU legal wäre.

Zum anderen erinnert uns Caterina de‘ Medici an eine andere Frage: Wer raucht eigentlich? Abgesehen davon, dass die Monarchin eine frühe Vorreiterin der Frauenemanzipation auf dem Gebiet des Genusses war: Der Tabak hat sich in Europa in den vergangenen 500 Jahren mal eher von ‚oben‘, mal von ‚unten‘ verbreitet. Durch Seeleute anfangs, später immer wieder durch Soldaten, die in Kriegen quer über den Kontinent zogen, oder durch Arbeiter. Aber es waren auch die ‚höchsten‘ Kreise, die stilbildend wirkten. Damals die höfischen Sitten – in vielen königlichen Familien wird der Tabak nach wie vor nicht verschmäht – oder in Person von Prominenten wie Künstlern. Genauso wie bei den Konsumformen wechselten auch dabei die Konjunkturen – und derzeit will sich in der westlichen Welt ein breites Mittelmaß durch Nichtrauchen oder ‚Tabakscham‘ nach unten abgrenzen.

Der langsame Siegeszug des Tabaks während eines halben Jahrtausends spiegelt den europäischen Fortschritt wieder, die Aufklärung in Denken und Politik, wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand, Erfindungen, Technik und Kultur. Ohne die Köpfe und die Hände der Tabakgenießer stünden wir heute viel schlechter da. Exemplarisch seien Schillers Schnupftabak, Einsteins Pfeife und Erhards Zigarre genannt. Wie viele Ideen der letzten 500 Jahre wurden wohl geschmiedet, wie viele Rebellionen geplant und wie viele Beziehungen geknüpft, während man beim Tabak(rauchen) zusammensaß?

Tabak, um einen anderen Aspekt anzusprechen, galt früh als Heilmittel – und ist es übrigens heute indirekt wieder, wenn ‚medizinisches‘ Marihuana damit gestreckt wird. Aber er galt eben auch als Bedrohung und Verkörperung des Bösen, als „Teufelskraut“, als Versuchung und Laster. Die Geschichte des Tabaks ist auch die Geschichte seiner Verfolgung. Sir Walter Raleigh, der zur Popularität des Tabaks in England maßgeblich beigetragen hatten, wurde vor gut 400 Jahren auf Geheiß von König Jakob I. im Londoner Tower eingekerkert, einem Monarchen, der schon 1604 das erste bedeutsame Antiraucherpamphlet verfasst hatte („A counterblaste to tobacco“). Es gab immer wieder Länder, in denen Raucher diskriminiert wurden; und da reden wir nicht nur von der Steuerlast, sondern auch von Rauchverboten aller Art (totale galten z.B. Mitte des 17. Jahrhunderts in vielen Teilen Deutschlands) und harten Strafen wie Tötungen und herausgeschnittenen Zungen. In Russland oder dem Osmanischen Reich galt zeitweise derlei. Anfangs hatten Raucher mit der Spanischen Inquisition zu kämpfen, heute spielt – wie vor 100 Jahren – der anglopuritanische Prohibitionismus eine große Rolle. Die Nazis waren Tabakbekämpfer, in jüngster Zeit der IS. Nach all diesen Erfahrungen müsste die Losung lauten: Nie wieder Krieg gegen den Tabak! Nie wieder Gesundheitsfaschismus!

Doch davon sind wir weit entfernt. Heutzutage, wir wissen davon leider ein Lied zu singen, agiert die Tabakbekämpfung globaler, vernetzter und geschickter denn je. So wie der Tabakgenuss am Anfang der europäischen Moderne stand, steht der Versuch seiner Ausrottung heute möglicherweise für eine neue Zeitenschwelle. Mich beschleicht immer mehr der Eindruck, dass wir in die Postmoderne abgleiten, so wie früher die Antike im Mittelalter versunken ist. Vielleicht markiert das Jahr 2000 ebenso wie das Jahr 500 oder das Jahr 1500 als grober Zeitpunkt eine epochale Wende. Wenn die Moderne ausgehen und verlöschen soll wie eine „feuersichere Zigarette“, dann ist klar, dass die Raucher als symbolische Fackelträger dieses goldenen Zeitalters ebenso verschwinden müssen. Im postmodernen Irrenhaus sind keine Raucherzimmer vorgesehen.

Christoph Lövenich

Dieser Text basiert auf einem Vortrag, den der Autor am 12. Oktober 2019 auf der Bundesmitgliederversammlung des Netzwerk Rauchen gehalten hat.

 

Prämien für Neumitglieder

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Mittwoch, 12. Juni 2019 um 06:53 Uhr

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Jetzt Netzwerk Rauchen unterstützen

Keinen Bock auf drangsalierende Rauchverbote, ausufernde Tabaksteuern und eklige Schockbilder? Dann tun Sie was dagegen. Schließen Sie sich der größten Vereinigung für freien Tabakgenuss im deutschsprachigen Raum an!


Tabakbekämpfung und Raucherdiskriminierung sind überall Konsens – es wird höchstens noch über Tempo und Details der weiteren Entrechtung diskutiert. Keine Partei, kein Teil der Tabakwirtschaft stellt das grundsätzlich in Frage – nur wir. Das macht uns zur letzten Bastion der Freiheit, zum letzten Bollwerk gegen die totale Bevormundung des individuellen Lebensstils.

Netzwerk Rauchen e.V. informiert den Raucher als Verbraucher und setzt sich für die Rechte der Tabakgenießer ein, die permanent mit Füßen getreten werden. Daher sind wir in Deutschland als gemeinnützig anerkannt. Das heißt: Ihr Mitgliedsbeitrag (und Ihre Spende) sind steuerlich abzugsfähig.

Ob Sie aktiv an der Vereinsarbeit teilnehmen wollen oder hauptsächlich zahlendes Mitglied sein wollen, um die Finanzierung unserer Arbeit zu unterstützen, steht Ihnen natürlich frei. Beides geht! Ab 2,50 € im Monat (also nur 30 Euro pro Jahr) sind Sie dabei. Bedenken Sie: Die Antiraucher-Lobby verfügt über Unmengen von Steuer- und Pharmageldern, die in Stimmungs- und Panikmache fließen. Wir als ehrenamtlicher arbeitender Verein brauchen gewisse Ressourcen, um ein wenig dagegenhalten zu können.

Nun erhalten Sie auch ein kleines Dankeschön für Ihren Beitritt. Im Spendenshop von Netzwerk Rauchen können Sie aus drei Prämien auswählen: Ein Mousepad, ein Poster oder einen Leinenbeutel, selbstverständlich alle mit einer Botschaft versehen. Ihr Einsatz gegen Diskriminierung, geben Sie sich einfach einen Ruck!

 

Empfehlung zur EU-Wahl

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Mittwoch, 22. Mai 2019 um 21:15 Uhr

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Die Parteien haben immer recht

Am nächsten Sonntag, den 26. Mai 2019, finden in Deutschland die Wahlen zum sogenannten Europäischen Parlament der EU statt. Gelegentlich gibt das Netzwerk Rauchen Wahlempfehlungen ab für Parteien, von denen eine raucher- und genussfreundliche Politik zu erwarten wäre; so auch bei dieser Gelegenheit. 

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Photo: Pixabay/Mediamodifier/CC0

Unsere Empfehlung lautet: Wählen sie keine der 41 angetretenen Parteien. Und falls Sie an diesem Sonntag nichts vorhaben und trotzdem wählen gehen möchten: Wir sind mitten in der Spargelsaison. Dazu passt ein paniertes Schnitzel oder gekochter Schinken mit einem schönen Riesling. Als Digestiv empfehlen wir einen kräftigen Virginatabak mit einem Marillenbrand. Sollte Ihnen das immer noch nicht genug sein, wählen Sie ihr-uns-auch.eu.
   

Berliner (Shisha-)Raucher und Dampfer aufgepasst!

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Freitag, 03. Mai 2019 um 22:49 Uhr

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Rauchverbotsgesetz soll verschärft werden

https://pixabay.com/photos/shisha-smoke-steam-smoking-toxic-3741794/

Foto: Pixabay/Anestiev/CC0/

Die umfassenden, diskriminierenden Rauchverbotsgesetze der Bundesländer plagen uns nun schon seit über einem Jahrzehnt. Seitdem in NRW 2013 aber die Daumenschrauben angezogen worden waren (totales Rauchverbot für Gastronomie und Freizeiteinrichtungen, Spielplätze etc.), sind wir von nennenswerten Verschärfungen verschont geblieben. In keinem Bundesland gab es Vorstöße (oder zumindest keine chancenreichen), den Tabakgenuss noch weiter an Ketten zu legen. In der Landespolitik sind Vernünftigere offenbar zur Einsicht gelangt, dass es ihnen an der Wahlurne nichts bringt, noch mehr Unruhe in der Gesellschaft zu stiften, nur um die Agenda von WHO, Pharmakonzernen und Antiraucher-Fanatikern zu erfüllen. Daran hatte auch Netzwerk Rauchen seinen Anteil, u.a. durch die Beteiligung an den Protesten in NRW (Demos usw.).

Nun aber prescht die Bundeshauptstadt vor: Das Land Berlin will zwar keine Raucherräume und ‚Raucherkneipen‘ abschaffen, aber dafür ein Dampfverbot erlassen, das sogar in einigen Raucherbereichen gilt, Shisha-Bars über die Aufhebung einer Sonderregelung den Hahn zudrehen und auf Außengeländen von Krankenhäusern wüten. Zu den Details siehe einen aktuellen Novo-Artikel von Christoph Lövenich mit Verweisen auf Gesetzentwurf und die bisherigen Ergebnisse der Ausschussberatung. Der Vorstoß stammt vom rot-rot-grünen Senat, eine grundsätzliche Ablehnung ist aber bisher auch bei den Oppositionsfraktionen CDU, FDP und AfD nicht zu spüren.

Netzwerk Rauchen ruft auf: Wenden Sie sich an die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses, und kritisieren Sie diese inakzeptable Bevormundung!

 

Dieselfahrer sind die neuen Raucher

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Dienstag, 12. Februar 2019 um 21:29 Uhr

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Lungenärzte inkonsequent

Nicht nur das Tabakrauchen ist eine zivilisatorische Errungenschaft, sondern auch der Autoverkehr. Da nimmt es nicht Wunder, dass ihre Feinde teils dieselben sind: Antimoderne Volkserzieher wie die Grünen. Hysterisches Motto: „Wir werden alle vergiftet“. Nach sogenannten Umweltzonen rücken nun, wen wundert’s, Dieselfahrverbote in die Städte. Selbstverständlich mit EU-Regulierung begründet, das kennen wir von der Lifestyle-Bevormundung zu Genüge. Mal wieder über die Brüsseler Bande gespielt.


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Nachdem sich der politische Mainstream lange geweigert hat, über den Sinn und Unsinn des EU-Stickoxid-Grenzwert überhaupt zu diskutieren, bläst ihm nun der Wind ins Gesicht: Eine Stellungnahme unter Federführung des Lungenfacharztes und Ex-Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie, Dieter Köhler, erklärt die ganze Panikmache – sowohl bei Stickoxiden als auch bei Feinstaub – für unseriös. Und findet über 100 Lungenärzte, die sie unterzeichnen. Da traut sich dann sogar ein Bundesverkehrsminister von der CSU aus der Deckung.

Ketzerei!, rufen natürlich sofort die Gläubigen und Funktionäre von Sanitarismus und Ökologismus. Wo kämen wir da hin, wenn die Einheitsmeinung durch sachliche Argumente in Frage gestellt werden kann und der schöne Plan von der verbrennungsmotorenfreien Welt durchkreuzt würde? Und so werden Lungenärzte, bei der Bekämpfung des Tabaks noch als halbgöttliche Galionsfiguren zitiert, auch mal in ihrer Expertise in Frage gestellt. Freilich nur selektiv, wo es gerade passt. Gesundheitswahn und Therapiegesellschaft benötigen ja als moralische Autoritäten die Weißkittel, die damit auch die Lücke der im Westen etwas aus der Mode gekommenen Schwarzkittel füllen.

Dem Köhler-Papier steht in diesem Zusammenhang gut zu Gesicht, dass seine vier Erstunterzeichner nur zur Hälfte Medizin-, und zur anderen Hälfte Technologieprofessoren sind. Problematischer ist dann schon die übliche Leier von Todesfällen durch „Zigarettenrauch bedingten Lungenkrebs und COPD“. Immerhin dienen die Raucher als Falsifikation für die behaupteten Gefahren durch Feinstaub und Stickoxide, da sie eben nicht nach ein paar Monaten des Genusses tot umfallen.

Schaut man sich den Appell näher an, finden sich Argumente, die zumindest auf die Thematik Passivrauch übertragbar sind, wie etwa die Frage einwirkender Störfaktor-Variablen und Betrachtungen über Dosis und Schwellenwert. „Die hier vorgestellten Kritikpunkte mögen überraschend sein, angesichts der großen Informationsflut über die Gefährlichkeit von Feinstaub und NOx, in den Publikationsorganen, den Medien und in staatlichen Verlautbarungen“, heißt es im Papier; das gleiche könnte Netzwerk Rauchen über seine umfangreichen Analysen zum (Passiv)Tabakrauch sagen. Und in beiden Fällen haben die Kritiker Recht – nicht die schiere Masse an herrschender Propaganda.

Das behauptete Mortalitätsrisiko durch Feinstaubpartikel spielt sich sogar nach Köhlers eigener Darstellung in einer ähnlichen Größenordnung ab wie das beim Umgebungsrauch. Dazu werden wir diese Pneumologen aber wohl nicht hören. Sie wollen keineswegs gegen die Raucher gegen falsche Brunnenvergifter-Hetze verteidigen (dazu ist ihnen ihr Ansehen und teils auch die Nähe zu Pharmakonzernen zu wichtig), wohl aber ihre eigenen schweren Diesel-Karossen.

Die Süddeutsche Zeitung, auch ein Anti-Tabak-Flaggschiff (das sich sowieso in SBZ – Süddeutsche Bevormundungs-Zeitung umbenennen sollte) beklagte sich jüngst darüber, dass in München zu wenig an Schadstoffen gemessen wurden, um unverändert den „Kampf gegen diese Blechlawine trefflich auch mit den Stickstoffdioxid-Werten führen“ zu können. Das wiederum durfte der Kabarettist Dieter Nuhr sogar in der ARD als Beispiel für schlechten Missionars„journalismus“ anprangern (in einer insgesamt sehr sehenswerten Sendung, die auch mit anderen gutmenschlichen Irrwegen aufräumt).

Wie der Kampf gegen Diesel- (und Benzin-)Autos mit allerlei fragwürdigen und vorgeschobenen Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsbehauptungen geführt wird, gilt dies analog für Krieg gegen den Tabak. Primär Gesundheit, aber auch irrige Unterstellungen bei volkswirtschaftlichen Kosten. Die Methoden ähneln sich ebenfalls: Diffamierung des Tuns als schädlich, Rauchverbote bzw. Fahrverbote, Tempolimits bzw. Wertebegrenzungen in Tabakwaren, Strafsteuern (Gruß an die Gelbwesten) usw. Bis der letzte Raucher und der letzte Verbrennungsmotor ausgerottet sind. Noch ist man aber beim Auto noch nicht soweit. Und vielleicht geht einigen, die der Tabakbekämpfung bisher gleichgültig gegenübergestanden haben, nun ein (Scheinwerfer-)Lichtlein auf.

Christoph Lövenich


   

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