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Freiheit ist seit Generationen eines der höchsten Güter der Menschheit. Heute tritt eine lautstarke Minderheit für die vollständige "Freiheit von Tabakrauch" ein – während Raucher in die Defensive gedrängt werden und nun selbst um ihre eigene Freiheit kämpfen müssen, ein selbstbestimmtes Leben führen zu dürfen. Aber eines sollte uns allen klar sein, ob Raucher oder Nichtraucher, ob unbeteiligter Bürger, Beobachter oder Aktivist: Keine Freiheit kann dauerhaft Bestand haben, die die berechtigten Wünsche und Bedürfnisse der "Gegenseite" völlig ignoriert.

Wie beginnt man eine Website, die etwas eigentlich völlig Nebensächliches zum zentralen Thema hat? Zunächst einmal mit einem herzlichen "Willkommen": Dankeschön, daß Sie sich die Zeit genommen haben und hier bei uns vorbeischauen!

Warum macht sich jemand überhaupt die Mühe, eine Website über das Rauchen zusammenzustellen? Nennen wir es einfach einen schmerzhaften Erkenntnisprozeß. Die vergangenen Jahre waren geprägt von zunehmenden Rauchverboten zum Schutze der Nichtraucher. Zugegeben, Rauchen ist ein kontroverses Thema: Für die einen ist es Genuß, die vielleicht zweitschönste Nebensache der Welt. Für die anderen sorgt es buchstäblich für "dicke Luft", und Tabakrauch gilt ihnen vor allem als unangenehmes Ärgernis. Ein zu stark verqualmter Raum kann sogar einem hartgesottenen Kettenraucher durchaus unangenehm sein und so ist es absolut verständlich, nachvollziehbar und gerechtfertigt, in manchen Situationen aus Rücksicht gegenüber anderen das Rauchen einzuschränken. Nach den 50er- und 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts, in denen praktisch überall geraucht werden konnte und auch geraucht wurde, gab es sicherlich genug Ansatzpunkte, diese Freiheit der Raucher in ein für alle verträgliches Maß umzudefinieren. Dies wurde sicherlich erreicht: Der öffentliche Personennahverkehr verbannte die Zigarette. Fernverkehrszüge haben Raucher- und Nichtraucherabteile, und auch in Flugzeugen wurden Raucher und Nichtraucher getrennt. Im Berufsleben hat das Recht des Nichtrauchers Vorrang vor den Bedürfnissen der Raucher, und auch bei Behördengängen gibt es im Wartebereich längst keine Aschenbecher mehr. Wer Zigarettenrauch nicht ausstehen kann, braucht sich ihm auch kaum mehr auszusetzen.

Damit sollte man meinen, das Thema wäre aus der öffentlichen Agenda verschwunden und das Verhältnis zwischen Rauchern und denjenigen Nichtrauchern, die sich durch eine brennende Zigarette in ihrer Nähe gestört fühlen, hätte sich auf ein vernünftiges Maß gegenseitiger Rücksichtnahme eingependelt, bei dem sich niemand unnötig belästigt oder ausgegrenzt fühlen muß. Leider war dies ein Trugschluß: Mittlerweile scheint es nicht mehr um vernünftige Kompromisse zwischen Rauchern und Nichtrauchern zu gehen, und Rauchverbote werden zum "progressiven" Selbstzweck. Beinahe vollständige Rauchverbote setzen sich an Flughäfen oder sogar an Bahnhöfen durch, bei denen wir durch leidige Erfahrungen in kalten Wintermonaten hautnah gespürt haben, daß es ihnen an frischer Zugluft sicherlich nicht mangelt. Die Höhe der Tabaksteuer steigt ins Aberwitzige, die eigentlich absurde Idee von Rauchverboten selbst in Bars und Restaurants rückt immer näher an Deutschland heran und die Argumentationslinien renommierter wissenschaftlicher Institutionen nähern sich immer mehr denen militanter Nichtraucherbewegungen an. Raucher stehen nun für die Zigarettenpausen am Pranger, zu denen sie vor einigen Jahren oft nur deshalb gezwungen wurden, weil sie plötzlich nicht mehr an ihrem eigenen Arbeitsplatz rauchen durften während auch ihre nichtrauchenden Kollegen gerne einmal während des Arbeitstags die Seele baumeln lassen.

Viele geforderte Rauchverbote sind längst kein Mittel mehr zu einer vernünftigen Rücksichtnahme auf irgendjemanden, sondern verkommen zu einem bloßen Instrument der weiteren gesellschaftlichen Zurückdrängung von Rauchern. Studien, die die vermeintliche Gefährlichkeit des Passivrauchens belegen wollen, versteigen sich in immer maßlosere Behauptungen, selbst wenn einfache Zusammenhänge bisher nicht zweifelsfrei belegt werden konnten. Wir von FORCES Germany teilen ein tiefsitzendes Gefühl, daß an diesem aktuellen Trend etwas fundamental falsch sein muß.

Was Sie hier erwartet, ist das Ergebnis mehrerer Monate des Faktensammelns, des Abwägens und Nachdenkens. Unsere Vision ist eine Website, die voreingenommenen und wild propagierten Behauptungen gegenüber Rauchern endlich einmal echte Tatsachen entgegenstellen möchte. Eine Website, die aktuelle Entwicklungen ebenso dokumentiert, wie sie die grundlegenden Themengebiete rund ums Rauchen behandelt. Eine Website, die nach gerechten und ausgewogenen Kompromissen zwischen Rauchern und rauchempfindlichen Nichtrauchern sucht. Dies ist ein weiter Weg, denn wissenschaftlich belegbare Texte schreiben sich nicht von einem Tag auf den anderen. Wir wollen keine wilden Pamphlete in die Welt setzen, sondern mit Fakten arbeiten, die für jedermann nachvollziehbar und an der Quelle zu recherchieren sind.

Seit mittlerweile zehn Jahren gibt es FORCES in den Vereinigten Staaten, und auf der Website von FORCES International findet sich ein umfassendes Archiv über die Widersprüche und Schwächen des aktuellen Trends im Umgang mit Rauchern. Unser Ziel ist es, nun auch endlich im deutschsprachigen Internet die Schwachpunkte und Fehler all dessen offenzulegen, was Rauchern mit schöner Regelmäßigkeit vorgeworfen wird.

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