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Spatz halluziniert Tabakwerbung

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Eine Anzeige des Tabakkonzerns B.A.T. in der aktuellen Ausgabe des sozialdemokratischen Parteiorgans „Vorwärts“ erregt die Gemüter. Dabei geht es hier gar nicht um Produktwerbung, sondern um Unternehmenswerbung für Belüftung in Gaststätten.

Aber wer das Rauchen hasst, der kann partout nicht ertragen, dass andere Menschen etwas anschauen dürfen, was ihn auch nur entfernt an Tabakwerbung erinnert. Aus den Augen, aus dem Sinn. Johannes Spatz, Anti-Rauch-Projektleiter bei der Berliner Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg und Chef des „Forum Rauchfrei“, das organisatorisch stark mit Berliner Gesundheitsämtern verflochten ist, verbringt seine (Dienst-?)Zeit gerne damit, selbst diejenige Tabakreklame, die nach dem EU-Werbeverbot noch erlaubt ist (Plakate) zu attackieren und irgendwelche Rechtswege dagegen zu beschreiten.

Spatz hat also den „Vorwärts“ aufs Korn genommen und auf seine Initiative hin hat der Verbraucherzentralen-Bundesverband B.A.T. abgemahnt. „Vorwärts“ ist eingeknickt und auf die Anzeige aus seiner Online-Ausgabe genommen. Das „Forum Rauchfrei“ hat die Reklame übrigens nach wie vor auf ihrer Internet-Seite, genau wie einige Fotos von Tabakproduktwerbung. Vielen Dank, dass Sie durch letzteres das Online-Werbeverbot umgehen.

Liebe „Verbraucherschützer“:
Eure Beteiligung am Abmahnwahn wollen wir hier mal gar nicht thematisieren. Bitte denkt zumindest vorher nach, ob die einfache Gleichung „Werbung eines Tabakkonzerns = Werbung für Tabakprodukte“ stimmt. Oder wollt ihr einen Belüftungsanlagenbauer, der die exakt gleiche Anzeige schalten könnte, auch juristisch behelligen?

Wie Tabakproduktwerbung aussieht, könnt ihr hier erfahren.

Lieber Johannes Spatz:
Weshalb haben Sie Angst vor Unternehmenswerbung, die keine Tabakproduktwerbung ist? Ihnen ist vermutlich lieber, wenn die Tabakwirtschaft als Anzeigenkunde wegfällt und die Gegenseite (Pharmariesen, „Nichtrauchertrainer“ und die ganz übrige Entwöhnungsindustrie) freie Hand hat bei der Beeinflussung ihres Werbeumfeldes. Ohne 20jähriges  und abermilliardenschweres Engagement seitens der Arzneimittelindustrie wären Sie heute nicht so weit, dass absurde Behauptungen über die vermeintliche Gefährlichkeit des Umgebungsrauchs öffentlich überhaupt so durchschlagen könnten.

Übrigens: Wenn das „Forum Rauchfrei“ eine private Initiative sein soll, dann benutzen Sie künftig nicht mehr das Bezirksamt als Postanschrift und ihre dienstliche Telefonnummer für Ihren privaten Feldzug. Der Steuerzahler dankt.

Liebes Unternehmen B.A.T.:
Eine sachliche Debatte über Belüftung und Schadstoffe bereichert die irregeleitete Diskussion ums „Passivrauchen“ ungemein. Aber mit Eurer Anzeige impliziert ihr, Gastronomie ohne die von euch promoteten Anlagen sei keine „gute“ und Nichtraucher könnten ihren Aufenthalt dort nicht genießen. Damit biedert ihr euch bei den Antis, Herrn Spatz & Konsorten, übermäßig an und schießt eindeutig am Ziel vorbei. Verbesserte Belüftung hilft ungemein, wie auch wir belegen. Jedoch kann bereits heute, selbst wenn Belüftungsvorschriften verletzt werden, nicht von einer Gesundheitsgefährdung für Gäste und Personal ausgegangen werden, wie einige unserer Analysen ergeben haben.

Und so manch technisches Wunderwerk der Belüftungsanlagenbau ist in der Eingangshalle eines Unternehmens oder auf einem Flughafen wesentlich besser aufgehoben, als in der Gastronomie (wo Nichtraucher durchaus auch verrauchte Kneipen aufsuchen).

Und: Seid bitte so lieb, auf den Fotos in künftigen Anzeigen den Tabakrauch nicht durch laienhaften Einsatz von Nebelfunktionen eines Bildbearbeitungsprogramms, sondern etwas professioneller zu simulieren.

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