Rauchverbote: Bayerns neues Antirauchergesetz
Aktuell
Dienstag, 04. August 2009 um 23:00 Uhr
Nachdem die CSU bei der Landtagswahl eine erdrutschartige Wahlschlappe einstecken musste und inzwischen mit der FDP regieren muss, wurde Deutschlands strengstes Rauchverbot jetzt "gelockert", wie es heißt.
Dahingehend, dass sich Kleinlokale zu Raucherlokalen erklären können - unter Übernahme der bereits weit verbreiteten, aber deshalb nicht besser nachvollziehbaren Einschränkungen: kleiner als 75 qm, "getränkegeprägt", kein Zutritt unter 18.
Faktisch verboten werden gleichzeitig per Federstrich die Raucherclubs. Genau die legendären Raucherclubs, mit denen findige Gastronomen eine Katastrophe in der Branche gerade noch abwehren konnten. Speiselokale also, die sich zu Raucherclubs erklärt hatten, um ihre Gäste zu halten, haben diese Möglichkeit nun nicht mehr. Ebensowenig alle Einraumlokale ab 75 qm. War es das, wofür die Bayern die FDP in den Landtag gewählt haben? Worin sieht diese überhaupt nun ihr Verdienst in dieser Neufassung des Gesetzes?
Auf Anfrage von smokersnews.de erklärt die FDP Bayern wortreich, wie schwierig sich die amtliche Kontrolle der vielen Raucherclubs gestaltet habe und schließt mit den Worten:
"Mit den Änderungen zum Nichtraucherschutzgesetz haben wir diesen Zustand beendet und wieder für Rechtssicherheit gesorgt, für Nichtraucher, Raucher und die Gastronomen." Wie sich diese "Rechtssicherheit" mit "Freiheit" vereinbart, ist ein Geheimnis der FDP.
Wissenschaft per Pressemitteilung: Cancer Research UK
Analysen & Fakten
Donnerstag, 03. Juli 2008 um 00:00 Uhr
Schon wieder “Wissenschaft per Pressemitteilung”. Cancer Research UK rühmt den Einfluss des englischen Rauchverbots auf die Raucherrate, will aber die Studie nicht offenlegen.
Am Montag 30. Juni 2008 gab Cancer Research UK eine Pressemitteilung heraus, in der die Resultate einer neuen Studie gerühmt werden, die zeigen soll, dass das nationale Rauchverbot 400‘000 Raucher zum Aufgeben des Rauchens veranlasst hat, was 40‘000 weniger Todesfälle während der nächsten zehn Jahre bedeute.
Vollständiger Artikel
Stühle verbieten - Protest gegen Volksbegehren
Aktuell
Donnerstag, 31. Dezember 2009 um 22:13 Uhr
Der Münchner Schriftsteller Zé do Rock hat tagelang in München Passanten über das Rauchverbot-Volksbegehren aufgeklärt. Er forderte das Verbot von Stühlen und Büstenhaltern, da sie Studien zufolge ein höheres epidemiologisches Todesrisiko aufweisen als der Umgebungsrauch. Näheres bei Rauchen Bayern und in unserem Forum.
Lesenswerter als epidemiologischer Junk Science (ob nun über Tabak oder BHs) ist Zé Do Rocks neues Buch "Jede Sekunde stirbt ein Nichtraucher".

US-Gesundheitsbehörde in der Kritik
Aktuell
Montag, 20. Oktober 2008 um 00:00 Uhr
Der vielzitierte Bericht der amerikanischen Volksgesundheitsbehörde Surgeon General über Passivrauchen von 2006 steht erneut in der Kritik.
Diesmal haben vier Raucherorganisationen Beschwerden beim Büro für Forschungsintegrität eingereicht, die sich mit den ökonomischen, statistischen und toxikologischen Mängeln des Werks beschäftigen.
Netzwerk Rauchen hat schon im vergangenen Jahr eine Beschwerde über den Surgeon-General- Bericht mitunterzeichnet, die von FORCES International federführend begleitet wird.
Wie üblich hat die Behörde auch absurde Behauptungen aufgestellt, die nicht einmal von ihrem eigenem Rapport gestützt werden. Lesen Sie hierzu die deutsche Übersetzung eines Textes des amerikanischen Tabakkontroll-Aktivisten Prof. Michael Siegel*. Auch ein Beispiel (unter vielen) dafür, wie die Anti-Tabak-Industrie gezielt versucht, Dissidenten aus den eigenen Reihen zu diskreditieren.
Die wundersame Wirkung der Rauchverbote
Passivrauch
Freitag, 19. März 2010 um 10:33 Uhr

aboutpixel.de / Du oder Ich 2 © Tina Göpferich
Mit der weltweit kontinuierlichen Zunahme von Rauchverboten in der Gastronomie kam auch die Gelegenheit, endlich den Beweis zu führen, dass Passivrauch für die Bevölkerung eine ernstzunehmende, akute Todesgefahr darstellt, indem man die Herzinfarktraten vor und nach dem Rauchverbot miteinander vergleicht. Gesundheitsbehörden, Tabakkontroll- und Anti-Tabakorganisationen mussten sich bisher mit Hochrechnungen und Schätzungen aus epidemiologischen Studien begnügen, denen die Beweiskraft fehlte. Mit dem direkten Vergleich der Todesfälle vor und nach der Einführung der Rauchverbote kann man nun sozusagen direkt die Opfer zählen.
Für manche Wissenschaftler sind diese Rauchverbote eine willkommene Gelegenheit, aus dem sprudelnden Brunnen der Forschungsgelder zu schöpfen und Studien mit vorher/nachher Vergleichen zu publizieren. Wie aus der Interessenlage dieser Wissenschaftler und der sie finanzierenden Organisationen leicht abzuleiten ist, werden vorwiegend oder ausschliesslich Studien publiziert und von den Medien verbreitet, die eine sofortige positive Wirkung der Rauchverbote "wissenschaftlich" belegen.
Das Dokument erklärt, wie diese wundersame Wirkung der Rauchverbote auf die Herzinfarktraten zustande kommt und entlarvt das Wunder mit harten Fakten.
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