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„Pandemie“ - Unwort des Jahres 2009

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Dienstag, 23. März 2010 um 20:52 Uhr

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Bildquelle: aboutpixel.de / + schweinegrippe + © Sven Brentrup

Bildquelle: aboutpixel.de / + schweinegrippe + © Sven Brentrup

Institutionalisierte Pankikmache am Pranger

Netzwerk Rauchen e.V. hat 'den Begriff „Pandemie“ zum Unwort des Jahres 2009 erklärt.

Ob Schweinegrippe- oder Tabak-"Pandemie", die WHO (Weltgesundheitsorganisation) sorgt im Interesse der Volksgesundheitslobby und der Pharmakonzerne für immer neue absurde Panik- und Angstszenarien. Statt von "Pandemie" sollte eher von "Hysterie" gesprochen werden, die nämlich von interessierter Seite erzeugt wird.
Rauchen ist nicht ansteckend und die Schweinegrippe in aller Regel nicht tödlich. Auch zur Tödlichkeit des „Passivrauchens“ kann die Fälscherwerkstatt WHO keine seriösen Angaben machen. Netzwerk Rauchen wendet sich gegen Willkür, Desinformation und Prohbitionskampagnen, die damit verbunden sind.

Die Unwörter der Vorjahre lauteten
2008: „Gesundheitsprävention“
2007: „Nichtraucherschutz“
2006: „Rauchfrei“

icon „Pandemie“ - Unwort des Jahres 2009 (212.28 kB)

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Konferenz live verfolgen

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Samstag, 13. März 2010 um 20:44 Uhr

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Haager Antiprohibitions-Konferenz im Internet

Die 2. Weltkonferenz gegen Prohibition in Den Haag am Montag, dem 15. März (Näheres hier), wird auch im Internet ausgestrahlt. Interessierte können ihr per Live-Video-Schaltung kostenlos folgen: http://antiprohibition.org/conference/

Die Konferenz unter dem Titel "Ist der Gast König? Prohibition und die Gastronomie -Branche" findet zwischen 9.30 und 17.15 Uhr statt. Bitte beachten Sie für das Zuschauen die Zeitplanung inklusive der Pausen.

 

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Gefängnis wegen Rauchverbot

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Freitag, 05. März 2010 um 17:04 Uhr

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Widerstandswirt Nick Hogan sechs Monate in den Knast

http://bastardoldholborn.blogspot.com/search?q=nick+hogan

Ein britischer Gastwirt muss in Zusammenhang mit dem gesetzlichen Rauchverbot eine Haftstrafe verbüßen. Der 43jährige Gastronom Nick Hogan aus Bolton wurde am Freitag von einem Gericht zu einem sechsmonatigen Freiheitsentzug verurteilt, da er seine Geldstrafe nicht abbezahlen konnte.

Zu dieser war Hogan schon 2008 verpflichtet worden, nachdem er sich geweigert hatte, rauchende Gäste aus seiner Kneipe zur verweisen. Daraus wurde öffentlicher Protest gegen die Rauchverbotsgesetzgebung, den Hogan auch als Politiker der UK Independence Party und als Redner bei der Internationalen Koalition gegen Prohibition (TICAP) fortsetzte. Christoph Lövenich, Vorstandsberater der TICAP, kennt Hogan persönlich. "Nick ist ein bodenständiger, fleißiger Geschäftsmann, den die Umstände gezwungen haben, offenen Widerstand zu leisten. Wir halten zu ihm." Hogan, der die Strafe bereits antreten musste, wird im Gefängnis nicht auf die Solidarität seiner Mitstreiter verzichten müssen. Als spontane Reaktion wurden im Internet bereits eine Facebook-Gruppe, vom Netzwerk Rauchen eine Youtube-Playlist eingerichtet. Außerdem wurden Spenden gesammelt, um eine vorzeitige Freilassung Hogans zu ermöglichen.

Nachtrag: Nick Hogan konnte das Gefängnis am 10. März verlassen, nachdem mit Hilfe anonymer Spenden der Betrag für seine Geldstrafe gesammelt und den Behörden übergeben worden war.

Der 10. März war ironischer Weise auch der von der Tabakkontrolle "gefeierte" nationale No Smoking Day.

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Krise der Tabakkultur

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Freitag, 26. Februar 2010 um 21:06 Uhr

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Prof. Dr.-Ing. habil. Günter Ropohl hat nunmehr seinen kürzlich hier angekündigten Text "Krise der Tabakkultur" veröffentlicht. Wir freuen uns ihn hier ungekürzt einstellen zu dürfen.

Prof. Dr.-Ing. habil. Günter Ropohl

Krise der Tabakkultur

Im vorangegangenen Kapitel hatte ich die Herstellung von Tabakprodukten als Beispiel für eine konventionelle Biotechnik vorgestellt. Hier will ich mich jetzt dem Umstand zuwenden, dass der Genuss dieser Produkte seit drei Jahrzehnten zunehmend in Misskredit gerät. Es gibt wohl kaum einen zweiten Fall aus der jüngsten Vergangenheit, in dem sich die Werteinstellungen der Gesellschaft derart schnell und einschneidend geändert haben. Inzwischen übt ein gewisser lautstarker Teil der Nichtraucher einen regelrechten Terror gegen jene verbliebene Minderheit aus, die noch
immer dem Tabakgenuss frönt – eine „Minderheit“ freilich, die allein in Deutschland mehr als 20 Millionen Personen, also ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung um fassen dürfte. Rauchende Menschen können sich in der Öffentlichkeit kaum noch sehen lassen. In den meisten Gebäuden, Gaststätten und Verkehrsmitteln herrschen längst strikte Rauchverbote,2 auch das Rauchen im Freien wird schon gelegentlich angefeindet,3 und manche Tabakgegner wollen den Tabakkonsum sogar in privaten Wohnungen und Fahrzeugen unterbinden.
Tabakwaren sind wie gesagt technische Produkte, und kein Produkt hat bisher eine derartige Technikfeindlichkeit ausgelöst wie die Zigarette, die Zigarre und die Tabakpfeife. Während ansonsten industrienahe Kreise nicht müde werden, eine vermeintliche, wachstumsgefährdende „Technikfeindlichkeit“ zu kritisieren – die es so allgemein überhaupt nicht gibt –,4 scheint die besondere Technikfeindlichkeit der Tabakgegner nicht der Rede wert zu sein.
Es ist also eine legitime technikphilosophische Frage, warum der Gebrauch dieses einen technischen Produktes inzwischen mehrheitlich derart leidenschaftlich verfemt wird. Diese Frage will ich in der Perspektive jener synthetischen Technikphilosophie angehen, die ich im zweiten Kapitel vorgestellt habe. Ich will nicht über irgendeine Metaphysik des blauen Dunstes spekulieren, sondern eine kulturelle Praxis reflektieren, die nicht nur eine naturale und technische Seite hat, sondern auch eine ökonomische und eine psychosoziale Dimension...
.icon Krise der Tabakkultur (152.7 kB)

Günter Ropohl, Signaturen des technischen Zeitalters : Neue Beiträge zur Technikphilosophie
Berlin/Münster 2009, S. 210-228

Lit Verlag

Prof. Ropohl

Signaturen des technischen Zeitalters

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Soli für Bayern

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Sonntag, 07. Februar 2010 um 21:13 Uhr

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Spendenaufruf zur Unterstützung des Volksentscheids zur Rauchfrage

Soli für Bayern

Knapp 14% der bayerischen Wahlberechtigten stimmten im Herbst letzten Jahres für ein Rauchverbot ohne Ausnahmen. Über 86% der Bayern hatten keine Gelegenheit sich gegen die Entmündigung von Rauchern und Wirten zu Wort zu melden. Die Zwergenpartei ödp hat es somit dank einer gut geschmierten Propagandamaschinerie geschafft, einen Volksentscheid zu erzwingen - sie wird mit uns rechnen müssen!

Unterstützen Sie unseren Kampf für echte Wahlfreiheit und ein tolerantes Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern. Spenden Sie unter dem Kennwort "Soli für Bayern"!

Damit "Leben und leben lassen" nicht zur bloßen Formel wird.

König Ludiwig

Spendenkonto:

Stichwort "Soli für Bayern"

Netzwerk Rauchen e.V.

Volksbank Mittelhessen

Konto: 700 25 809

BLZ: 51 390 000

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