Netzwerk Rauchen - Forces Germany e.V. engagiert sich gegen die Diskriminierung von Raucherinnen und Rauchern. Wir stehen für ein tolerantes Zusammenleben von Rauchenden und Nichtrauchenden.
Wir kämpfen:
Rauchen erlaubt
Setzen Sie ein Zeichen gegen Verbotswahn und Intoleranz!
Schirmherr: Joe Jackson Näheres erfahren Sie hier.
Alle sind angesprochen: Gastwirte, Einrichtungen und Privatleute, die sich gegen maßlose und pauschale gesetzliche Regulierungen wehren wollen und denen das Rauchen willkommen ist.
Laden Sie die Raucherlaubnis-Schilder mit einem Klick herunter und verwenden Sie sie
Mittwoch, 06. August -Die erste Ausgabe eines Magazins, das sich als "Stimme der Raucher" versteht, ist im vergangenen Monat erschienen. Online finden Sie den Rauchmelder hier. Auf 48 reich bebilderten Seiten werden Rauchverbote und abgehobene Politiker aufs Korn genommen, ernsthaft, aber auch satirisch aktuelle Entwicklungen aufgespießt. Außerdem finden sich im Rauchmelder Hinweise auf Raucherclubs in München, schöne Raucherräume in Köln sowie zahlreiche weitere Themen. Bei Interesse am Erhalt der Print-Ausgabe oder Anzeigenwünschen können Sie den Herausgeber hier direkt per E-Mail kontaktieren.
Rauchverbote: Urteil des Bundesverfassungsgerichts
Mittwoch, 30. Juli -
Deutliche Kritik am Verfassungsgerichtsurteil zu den Rauchverboten übt der Staatsrechtler Prof. Dr. Josef Isensee. "Die Karlsruher Entscheidung ist ein juristischer Pyrrhussieg der Berufsfreiheit, weil sie den Weg zu einem radikalen Rauchverbot und damit zu einer ökologischen Zwangserziehung der gesamten Bevölkerung freigibt". erklärt der renommierte Jurist.
Das Bundesverfassungsgericht hatte zwar das Rauchverbot für bestimmte kleine Einraumgaststätten vorläufig aufgehoben, ein totales Rauchverbot in der Gastronomie aber für verfassungsgemäß erklärt und sich der Passivrauchlüge unterworfen.
Dass nun in vielen Kneipen die Aschenbecher wieder auf den Tisch kommen dürfen, ist nur ein Zeitaufschub, niemand darf sich in falscher Sicherheit wiegen.
Die Roten Roben stellen die Politik nun vor die Alternative, entweder zusätzliche Ausnahmen für Eckkneipen zu beschließen oder ein rigides Verbot jeglicher Raucherräume in der Gastronomie. Netzwerk Rauchen lehnt "gleiches Unrecht für alle" ab und wird seinen Kampf gegen die Prohibition intensivieren.
Dienstag, 29. Juli -Die Herzinfarktraten sinken seit Jahren, zwischenzeitlich eingeführte Rauchverbote haben darauf keinen Einfluss, stellt das Netzwerk Rauchen in einer aktuellen Untersuchung fest. In keinem der Länder, wo ein Zusammenhang von Rauchverboten und dem Rückgang der Herzattacken behauptet worden ist, nahmen nach Inkrafttreten der Gesetze die Infarktzahlen auffällig ab. Teilweise war der Rückgang sogar geringer als vorher. Wir haben die Statistiken aus Irland, Schottland, Frankreich, Italien und den USA genauer unter die Lupe genommen.
Auffällig ist allein die offensichtliche Irreführung seitens der Tabakgegner, die durch willkürliche Datenauswahl vorgenommen wurde. Zahlreiche der so genannten Studienergebnisse kann man nur als offensichtliche, dreiste Lügen bezeichnen.
Wie man bei uns vom Netzwerk Rauchen schon lange erfahren kann (z.B. hier und hier, werden durch Tabakrauch in der Gastronomie KEINE FÜR ARBEITSPLÄTZE GÜLTIGEN GRENZWERTE überschritten. Diese bestätigt auch die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten in einer jüngst veröffentlichten Studie, der Messungen der Schichtmittelwerte von 46 Substanzen in 57 gastronomischen Betrieben zugrundeliegen. Schlichtes Fazit: In keinem Fall wurden Grenzwerte überschritten. Im Gegenteil, sie wurden i.d.R. so weit unterschritten, dass die BGN von einer relativ geringen Belastung der Betriebe durch Umgebungsrauch ausgeht.
Was wir außerdem schon immer gesagt haben: IN GASTSTÄTTEN MIT MODERNER TECHNIK ZUR LUFTFILTERUNG IST DIE LUFTBELASTUNG DEUTLICH GERINGER ALS IN GASTSTÄTTEN MIT RAUCHVERBOTEN, ABER OHNE BELÜFTUNGSTECHNIK. VÖLLIG EGAL, OB DORT GERAUCHT WIRD. Das bestätigt nun zum wiederholten Male der TÜV auf der Grundlage von Messungen mit Anlagen der Firma Gutmann, diesmal im bayerischen Ebersberg.
Bedauerlich: Die Mainstream-Medien und -Meinungen bleiben solchen Fakten gegenüber resistent.
Das Buch "Passivrauch - Tödliche Gefahr oder Hysterie" (wir berichteten) erfreut sich offenbar großer Nachfrage, der Internethändler Amazon meldet den Interessierten Lieferschwierigkeiten.
Erfahren Sie mehr über das Werk in einer kritischen Rezension von Bundesgeschäftsführer Christoph Lövenich.
Das monatliche "Radio Bernstein" aus Nürnberg hat sich im letzten Monat mit dem Rauchen befasst. "Wer jetzt noch raucht, ist schon wieder Avantgarde" lautet der Titel der Sendung, die man hier komplett nachhören kann.
Gast des vorzüglichen Programms war Prof. Dr. Günter Ropohl, der kenntnisreich und unterhaltsam zu vermeintlichen Gefahren durch Tabakrauch Stellung bezieht. Weiter erhellende Beiträge, auch zur Geschichte der Raucherdiskriminierung, vom Autor Veit Bronnenmeyer, der zusammen mit Moderator Elmar Tannert die Glimmzüge-Kolumnen verfasst.
Netzwerk Rauchen freut sich, die Sendung in ganzer Länge auch in schriftlicher Form anbieten zu können.
Science: Berufsgenossenschaft legt Finger wieder in Wunde
Sonntag, 13. Juli -
Wie wir wissen, sind Behauptungen, es gebe einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs, nichts als Heiße Luft.
Bezogen auf deutsche Gastronomiebeschäftigte wird dies nun erneut untermauert durch die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten. Diese kommt in einer aktuellen Analyse ihrer Präventionsforschung zu folgenden Ergebnissen:
Die rechnerischen Konstruktionen irgendwelcher Passivrauchtoter liegen auch in deutschen Studien meilenweit auseinander.
Die rechnerischen Konstruktionen irgendwelcher Passivrauchtoter passen nicht zu den tatsächlichen Erkrankungszahlen bei den Versicherten dieser Branche. Diese liegen um einen Faktor 150 niedriger. Und da sind noch die Raucher mitgezählt.
Verwendete epidemiologische Schätzmethoden sind fragwürdig.
Die Untersuchung zitiert eine Reihe wichtiger Wissenschaftler der Tabakkontrolle, die nicht nur offenkundig unseriös arbeiten, sondern auch einander eklatant widersprechen.
Rauchverbote: Niederländisches Gastro-Rauchverbot in Kraft
Sonntag, 13. Juli -
Seit dem 1. Juli gilt in den Niederlanden auch für die Gastronomie ein Rauchverbotsgesetz, das abgeschlossene Raucherräume ermöglicht, in denen allerdings nicht bedient werden darf. Eine absurde Gängelung, die sich nicht auf die Kellnergesundheit (s. Irland) auswirken wird, aber zu abenteuerlichen Verrenkungen führt, wie der Extremfall einer Gaststätte mit Kommunikation zwischen Personal und Gästen mittels Videoüberwachung und Sprechanlage zeigt.
Für den Erhalt von Freiheit und traditioneller Kneipenkultur kämpft die Stiftung "Rettet den kleinen Gastronomie-Unternehmer". Das ist schon deshalb nötig, weil der Gastro-Verband Koninklijk Horeca Nederland (vergleichbar mit dem DEHOGA) ausschließlich die Interessen jener (größeren) Betriebe vertritt, die meinen, mit dem Verbot leben zu können.
Die Stiftung hat im Namen hunderter Kleingastronomen gerichtliche Schritte gegen das Verbot unternommen, die vergangenen Mittwoch in Den Haag scheiterten. Unter anderem wird auf die "Tabakentmutigungspolitik" der Regierung rekurriert. Dennoch plant die Stiftung, so ihr Geschäftsführer Wiel Masessen (zugleich Vorsitzender unserer Schwesterorganisation FORCES Niederlande], einerseits weitere rechtliche Schritte und andererseits ein Wiederaufleben der parlamentarischen Debatte.
Eine Studie im Auftrag der Stiftung weist nämlich nach, dass die Behauptungen der niederländischen Regierung, Umsatzeinbußen in der Gastronomie seien durch das Rauchverbot nicht zu erwarten, auf hierfür ungeeigneter Grundlage erfolgte. Übersetzung des wesentlichen Teils dieser Studie von Netzwerk Rauchen.
Recht: Michael Scheele: Passivrauch - tödliche Gefahr oder Hysterie?
Sonntag, 06. Juli -
"Das Bundesverfassungsgericht entscheidet über das Rauchverbot Ende Juli 2008 Das Buch erörtert alle aktuellen und relevanten Fragen: • Welche Gefahren drohen? • Rauchentwöhnung „von heute auf morgen“ – geht das? • Wie seriös sind Studien und Statistik? • Wie viel Schutz ist notwendig und möglich? • Darf das Rauchen in Gaststätten gesetzlich verboten werden? • Haben Wirte ein Mitspracherecht? • Gibt es ein Recht auf Rauchen?
Eine Pflichtlektüre für alle die kompetent mitreden wollen.
Der Münchener Rechtsanwalt Dr. Michael Scheele hat für den Schauspieler Max Tidof Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe und für den Verein zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur in München eingereicht."
Science: Wissenschaft per Pressemitteilung: Cancer Research UK
Donnerstag, 03. Juli -
Schon wieder “Wissenschaft per Pressemitteilung”: Cancer Research UK rühmt den Einfluss des englischen Rauchverbots auf die Raucherrate, will aber die Studie nicht offenlegen.
Am Montag [30. Juni 2008] gab Cancer Research UK eine Pressemitteilung heraus, in der die Resultate einer neuen Studie gerühmt werden, die zeigen soll, dass das nationale Rauchverbot 400‘000 Raucher zum Aufgeben des Rauchens veranlasst hat, was 40‘000 weniger Todesfälle während der nächsten zehn Jahre bedeute.