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(Originaltitel: Unneeded Nostalgia)

Unter der Überschrift "Ich vermisse diese verrauchten Tage mit sich schlecht benehmenden Leuten" erschien im "Telegraph" ein Aufsatz von Debora Robertson, in dem sie sich an vergangene Zeiten erinnert.

"Klopfen wir uns auf die Schulter und feiern wir mit einem flotten Spaziergang", beginnt sie. "Das Rauchen befindet sich auf dem niedrigsten Stand der Statistik. In den 1970ern rauchten über 50% der britischen Männer und 40% der Frauen. Inzwischen sind es nur noch schmuddelige 16,9% von uns, die weiterhin aus der Reihe tanzen."
Das käme von einer Kombination von Rauchverbot, Gesundheitserziehung, Einheitsverpackungen und E-Zigaretten, meint die Autorin, und sei offensichtlich eine hervorragende Sache:
"Ich weiß, dass es das ist. Natürlich ist es das. Und dennoch ..."
Obwohl sie schon seit vielen Jahren nicht mehr rauche, werde sie immer noch manchmal von Nostalgie ergriffen, wenn sie ein Rauchfähnchen von jemandes Zigarette aufsteigen sehe oder sich beim tiefen Einatmen ertappe, wenn sie an jemandem mit brennender Zigarette in der Hand vorbeigehe.

Dabei sei es nicht das Nikotin, was man vermisse, sondern vielmehr die Kameradschaft und das "sofort zugängliche Schlechte".
Als sie eine blutjunge Journalistin war und in einem großen Zeitschriftenbetrieb arbeitete, "musste man irgendwie rauchen, wenn man wissen wollte, was lief". Es sei das Raucherzimmer gewesen, wo man die Leute beim Schwätzchen über Interna traf. Das sei "wirklich, echt teambildend" gewesen.

"Und es ist nicht nur das Rauchen. Wir leben immer mehr in einem puritanischen Zeitalter ... als wenn jeder sich schämen würde. Nur die Erschöpfung von Yoga und Achtsamkeitsmeditation und alledem kann das alles durchdringende Schuldgefühl in Schach halten."

Die Modechefin der britischen Vogue wird zitiert: Als sie bei Vogue angefangen habe, habe man sich schon beim Eintreten in einer Gitanes-Wolke befunden und unter Leuten mit den Füßen auf dem Tisch. Man habe sich nicht wohlverhaltend einen abgeschuftet. Man habe sich schlecht benommen. Es habe jede Menge Kater und Partys und Ausgelassenheit gegeben.
"Klingt das nicht köstlich?", fragt die Autorin. "Eine Welt, wo wir mutig und zuversichtlich genug waren, unordentlich zu werden, uns schlecht zu benehmen, voll der optimistischer Gewissheit, dass am Ende alles bestens gelungen sein werde. Da kann man wirklich etwas wehmütig werden."

Frank:

»Kein Grund, darüber nur wehmütig zu werden. Was getan werden muss, ist die Befreiung der Welt aus dem Griff der Puritaner und die Wiederherstellung dieser fröhlichen, unordentlichen, optimistischen Welt.

Es würde schon helfen, wenn sie damit aufhören würde, sich schuldig zu fühlen. Weswegen fühlt sie sich schuldig? Ist auch sie zur Puritanerin geworden? Vielleicht ist das das Problem mit den Puritanern: Sie fühlen sich alle schuldig wegen allem.

Ich nicht.«

Original: https://cfrankdavis.wordpress.com/2016/09/21/unneeded-nostalgia/

Frank Davis auf der Netzwerk-Rauchen-Facebook-Gruppe:
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