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EINE VERTREIBUNG FÜHRT ZUR NÄCHSTEN

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(Originaltitel: One Expulsion Leads To Another)

»Die meisten Raucher in Großbritannien werden sich vielleicht an den 1. Juli 2007 erinnern. Ich mich auf jeden Fall. Das war der Tag, an dem Raucher aus den britischen Pubs vertrieben wurden und - wie ASH-Direktorin Deborah Arnott präzise vorausgesagt hatte - "nach draußen verbannt".

Der 1. Juli 2007 war ein Tag, an dem die Welt sich auf den Kopf stellte. Und auf dem Kopf stehen blieb. Raucher waren in Pubs seit undenklichen Zeiten willkommen gewesen. Und jetzt, per Parlamentsbeschluss, waren sie es nicht mehr. Seither scheint die Welt nicht mehr ganz in Ordnung zu sein.

Allmählich frage ich mich, ob der 24. Juni 2016 ein ebenso denkwürdiger Tag war, aus mehr oder weniger genau demselben Grund. Denn das war der Tag, an dem die Briten aufwachten und feststellten, dass die Mehrheit von ihnen gerade dafür gestimmt hatte, die Europäische Union zu verlassen.
Für diejenigen, die für den Austritt gestimmt hatten, war das Abstimmungsergebnis eine Erleichterung. "Endlich", dachten wir, "entkommen wir diesem europäischen Gefängnis!" Wir waren hocherfreut.

Aber für die, die für einen Verbleib gestimmt hatten, war die Erfahrung des Tages wahrscheinlich die eines Schocks und der Bestürzung und des Unglaubens. Sie fühlen sich vermutlich sehr ähnlich wie wir Raucher am 1. Juli 2007. Denn auch sie waren gerade aus einem Club vertrieben worden, in dem sie zu dem Auffassung gekommen waren, sie seien Vollmitglieder, wie die Raucher in ihren Pubs. Sie waren Verbannte geworden. Ihre Welt hatte sich auf den Kopf gestellt. Sie sind wahrscheinlich von demselben Unglauben und Zorn erfüllt wie viele Raucher am 1. Juli 2007.

Die Ironie in alledem ist, dass ich bis bis zu dem Zeitpunkt, als das Europäische Parlament im November 2009 für ein europäisches Rauchverbot inkl. Schauprozessen für prominente Zuwiderhandelnde abgestimmt hat, im Großen und Ganzen für die Europäische Union war. Aber mit diesem neuen Schlag war meine Begeisterung für Europa augenblicklich ausgelöscht. Die EU hatte soeben jedem einzelnen der um die 150 Millionen Raucher Europas mitgeteilt, dass sie nicht mehr willkommen sind. Warum sollte auch nur einer dieser 150 Millionen Raucher noch in der EU bleiben wollen? Es kam mir nicht so vor, als könnte es für ein politisches Gebilde, das seine eigenen Bürger mit solcher Verachtung behandelt, noch irgendeine Zukunft geben.

17.410.742 Briten stimmten für ein Verlassen der EU. Und einer davon war ich. Ich war auch einer der 10-13 Millionen britischen Raucher. Vielleicht waren sie ja alle Raucher?

So wird nun also der Schock der Vertreibung, den die Raucher am 1. Juli 2007 erlebt haben, jetzt von noch viel mehr Leuten erlebt - und höchstwahrscheinlich von der Sorte "Progressiver", die sich gefreut hatten, die Raucher aus den Kneipen ausgesperrt zu sehen.

Eine Vertreibung führt zur nächsten. Der Kreis schließt sich. Wenn die Raucher 2007 nicht aus der Gesellschaft ausgestoßen worden wären (und 2009 nochmal), hätten sie 2016 nicht für das Verlassen der EU gestimmt. Und alle könnten noch zufrieden sein.
So aber gibt es jetzt sehr viel mehr Menschen, die ihre Welt auf dem Kopf stehen sehen und alles andere als zufrieden sind.«

Original: https://cfrankdavis.wordpress.com/2016/08/17/one-expulsion-leads-to-another/

NWR-FB-Permalink:
https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/permalink/10153594215341595/

Frank Davis auf der Netzwerk-Rauchen-Facebook-Gruppe:
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