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Frank Davis auf Deutsch

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(Originaltitel: Repeat Something Enough And Everyone Will Believe It)

Am Anfang von Franks heutigem Artikel (Link s. ganz unten) ist ein 5-Minuten-Video von 2007(!) eingeblendet, in dem der nächste Vorsitzende der (gestern erwähnten) Königlichen Statistischen Gesellschaft, Prof. David Spiegelhalter, sehr anschaulich das erhöhte Krebsrisiko infolge Verzehrs von Specksandwiches erklärt. Specksandwiches (bei uns m.W. weniger verbreitet) sind wohl eine beliebte Speise bei den Angelsachsen, und Prof. Spiegelhalter hat in einem (von Frank ausführlich zitierten) Beitrag seines eigenen Blogs damals schon dargestellt, wie die seinerzeit bereits wütende "Warnung" vor der Krebsgefahr durch falsche Ernährung (rotes Fleisch etc.) durch die Presse auf eben dieses - weil beliebte - Specksandwich verdichtet wurde.

In dem Video erläutert der Professor die Aussage, dass der Genuss eines Specksandwichs pro Tag zu einer Erhöhung des Darmkrebsrisikos um 20% führe. Das "normale" Risiko für Darmkrebs liege bei 5%, d.h. von 100 Leuten (und der Prof. hat zur Veranschaulichung 100 Strichmännchen auf eine Schultafel gemalt) kriegen nun mal, leider, 5 Darmkrebs im Lauf ihres Lebens. Bei einem statistisch erhöhten Risiko von 20% sind es 6 statt 5 der 100 täglichen Specksandwich-Konsumenten, wie Spiegelhalter veranschaulicht.
Unter solchen Voraussetzungen sehe er selbst keinen Anlass, auf das Specksandwich zu verzichten, zumal er ungefähr pro Woche eines esse - nicht etwa jeden Tag.

Frank:

"Ich denke, die Methode der Gesundheitsaktivisten ist einfach, ihre Botschaft - in diesem Fall die Speck-macht-Krebs-Doktrin - so lange zu wiederholen, bis sie auf keinen Widerstand mehr trifft. Ich weiß nicht, ob sie 2007 erstmals auftrat, aber trotz allen Widerspruchs damals ist sie heute wieder da. Und wird es in ein paar Jahren wieder sein. Und nach und nach wird jeder glauben, dass Specksandwiches Krebs verursachen.

Dasselbe geschah mit der Rauchen-macht-Lungenkrebs-Doktrin, erstmals 1950 aufs Tapet gebracht, gegen heftigen Widerstand von Leuten wie Sir Ronald Fisher, vielleicht dem wichtigsten Statistiker seiner Zeit. Fisher starb 1964, konnte somit auf die nächste Wiederholungsrunde des Rauchen-verursacht-Lungenkrebs-Dogmas nicht mehr reagieren, noch auf die weiteren solchen. Ein Kritiker nach dem anderen (und es scheint so manchen solchen gegeben zu haben) starb weg, also fiel die Öffentlichkeit allmählich dem Bann des Dogmas anheim.

In der Tat erschien es mir oft so, dass die 'Britische Ärztestudie' von Doll/Hill eigens für diesen Botschaftswiederholungsjob entwickelt wurde, denn sie war darauf ausgerichtet, 50 Jahre lang darauf zu warten, dass die Ärzte nach und nach verstarben. Aber statt darauf zu warten, bis sie alle tot waren, wurden alle 5 oder 10 Jahre neue Zahlen veröffentlicht, damit Rauchen und Lungenkrebs in den Nachrichten blieben, was die Medien pflichtschuldigst aufnahmen und verbreiteten.

Es ist eine Propagandatechnik. Wenn etwas oft genug wiederholt wird, werden die Leute letztendlich daran glauben, ob wahr oder nicht. Und das war auch das Ergebnis des Rauchen-verursacht-Lungenkrebs-Dogmas: Es ist wahrscheinlich das einzige, was die meisten Leute mit Sicherheit wissen.

Das erinnert mich an etwas von vor etwa zwei Jahren (und worüber ich in meinem Blog zweimal geschrieben habe):
1% der Frauen im Alter von vierzig, die am Routine-Brustscreening teilnehmen, haben Brustkrebs. 80% der Frauen mit Brustkrebs bekommen positive Mammographie-Ergebnisse. 7,273% der Frauen ohne Brustkrebs bekommen ebenfalls positive Mammographie-Ergebnisse. Eine Frau dieser Altersgruppe bekommt ein positives Mammographie-Ergebnis bei einem Routine-Screening. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie tatsächlich Brustkrebs hat?"

Original: https://cfrankdavis.wordpress.com/2015/10/29/repeat-something-enough-and-everyone-will-believe-it/

NWR-FB: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/permalink/10153017763266595/

Frank Davis auf der Netzwerk Rauchen - Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/search/?query=frank%20davis

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