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Frank Davis auf Deutsch

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  • Doktor Bonettis Stunde der Wahrheit
    Eine Charakteristik unserer schnelllebigen Zeit besteht darin, dass die Sensationen von gestern oder vorgestern heute längst vergessen sind. Problematisch daran ist, dass dies dazu führt, dass die abenteuerlichsten Fehlprognosen verbreitet werden können...

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(19.07.2015; Originaltitel: Chains)
Der englische Dichter und Maler William Blake (1757-1827) war ein engagierter Gegner der Sklaverei.
Für ihn war Sklaverei aber auch ein Geisteszustand. Begrenzte Wahrnehmung und das Folgen konventioneller Religion oder Wissenschaft betrachtete er als verwandt mit Versklavung.
Frank: "Heute morgen dachte ich mir, dass die Einschränkungen durch Rauchverbote so etwas sind wie von (unsichtbaren) Ketten und Handschellen gefesselt zu sein, und dass Rauchverbote eine Form der Sklaverei darstellen.
Ich glaube, das ist es, warum es mir heutzutage zuwider ist, mich in Kneipen oder Cafés aufzuhalten: Ich fühle mich von unsichtbaren Ketten daran gehindert, nach dem Tabak in meiner Tasche zu greifen."
Frank selbst empfindet das heute noch genauso wie am 1. Juli 2007, als die englischen Pubs "zu unwirtlichen Gefängnissen wurden, denen ich entkommen musste". Anderen Rauchern, mutmaßt er, mag es weniger ausmachen, weil sie nach und nach durch Verbote daran gewöhnt worden waren.
"Tatsächlich kamen die Rauchverbote ja über Jahrzehnte schleichend daher: Erst in einigen Zugabteilen, dann in allen, erst vorn im Flugzeug, dann überall.
Und nicht nur das - viele Leute haben auch dankbar selbst nach den Fesseln gegriffen, als einen Akt der Selbstzügelung wie das Tragen eines Bußgürtels. Nach Jahrzehnten der Dressur glaubten sie selbst, wie sehr ihnen das Rauchen schade.
Die Fesseln werden nach und nach angepasst, erst mal nur für die 20 Minuten oder die halbe Stunde im Bus oder Zug. Halb so schlimm, dachten sie, danach kannst du ja wieder rauchen.
Aber die Ketten waren immer länger zu tragen, während der Arbeitszeit, im Kino, in Restaurants und Kneipen. Die zeitweise Versklavung wird zu einer dauerhaften, mit täglich nur ein paar Minuten Rauchpause draußen.
Und nun werden die Verbote auch im Freien ausgeweitet. Und aufs Dampfen, weil es 'wie Rauchen aussieht'.
Was passiert, wenn du _nirgendwo_ mehr rauchen kannst? Nicht drinnen, nicht draußen, nicht in deinem Auto, nicht in deiner Wohnung?
Gerade führt der Erfolg der schrittweisen Einführung der Rauchverbote zu Forderungen nach Einschränkungen für weitere Produkte (Alkohol, Zucker). Neue Ketten kommen hinzu.
Vielleicht wird nichts weiter passieren, als dass die Leute ihre Ketten tagtäglich geduldig tragen, versklavt zwar, aber es wird ihnen nichts ausmachen. Und in 40, 50 Jahren wird jeder alles tun und glauben, was von ihm verlangt wird, oft bereitwillig, sogar mit Begeisterung.
Vielleicht aber auch werden die Sklaven letztlich aufbegehren, wenn die letzten Reste ihrer Freiheit gestrichen werden, wenn ein einstmals noch erträgliches Ärgernis am Ende unerträglich wurde."
Original: https://cfrankdavis.wordpress.com/2015/07/19/chains/
Frank Davis auf der Netzwerk Rauchen - Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/search/?query=frank%20davis

(Originaltitel: Chains)

Der englische Dichter und Maler William Blake (1757-1827) war ein engagierter Gegner der Sklaverei.

Für ihn war Sklaverei aber auch ein Geisteszustand. Begrenzte Wahrnehmung und das Folgen konventioneller Religion oder Wissenschaft betrachtete er als verwandt mit Versklavung.

Frank: "Heute morgen dachte ich mir, dass die Einschränkungen durch Rauchverbote so etwas sind wie von (unsichtbaren) Ketten und Handschellen gefesselt zu sein, und dass Rauchverbote eine Form der Sklaverei darstellen.

Ich glaube, das ist es, warum es mir heutzutage zuwider ist, mich in Kneipen oder Cafés aufzuhalten: Ich fühle mich von unsichtbaren Ketten daran gehindert, nach dem Tabak in meiner Tasche zu greifen."

Frank selbst empfindet das heute noch genauso wie am 1. Juli 2007, als die englischen Pubs "zu unwirtlichen Gefängnissen wurden, denen ich entkommen musste". Anderen Rauchern, mutmaßt er, mag es weniger ausmachen, weil sie nach und nach durch Verbote daran gewöhnt worden waren.

"Tatsächlich kamen die Rauchverbote ja über Jahrzehnte schleichend daher: Erst in einigen Zugabteilen, dann in allen, erst vorn im Flugzeug, dann überall.

Und nicht nur das - viele Leute haben auch dankbar selbst nach den Fesseln gegriffen, als einen Akt der Selbstzügelung wie das Tragen eines Bußgürtels. Nach Jahrzehnten der Dressur glaubten sie selbst, wie sehr ihnen das Rauchen schade.

Die Fesseln werden nach und nach angepasst, erst mal nur für die 20 Minuten oder die halbe Stunde im Bus oder Zug. Halb so schlimm, dachten sie, danach kannst du ja wieder rauchen.

Aber die Ketten waren immer länger zu tragen, während der Arbeitszeit, im Kino, in Restaurants und Kneipen. Die zeitweise Versklavung wird zu einer dauerhaften, mit täglich nur ein paar Minuten Rauchpause draußen.

Und nun werden die Verbote auch im Freien ausgeweitet. Und aufs Dampfen, weil es 'wie Rauchen aussieht'.

Was passiert, wenn du _nirgendwo_ mehr rauchen kannst? Nicht drinnen, nicht draußen, nicht in deinem Auto, nicht in deiner Wohnung?

Gerade führt der Erfolg der schrittweisen Einführung der Rauchverbote zu Forderungen nach Einschränkungen für weitere Produkte (Alkohol, Zucker). Neue Ketten kommen hinzu.

Vielleicht wird nichts weiter passieren, als dass die Leute ihre Ketten tagtäglich geduldig tragen, versklavt zwar, aber es wird ihnen nichts ausmachen. Und in 40, 50 Jahren wird jeder alles tun und glauben, was von ihm verlangt wird, oft bereitwillig, sogar mit Begeisterung.

Vielleicht aber auch werden die Sklaven letztlich aufbegehren, wenn die letzten Reste ihrer Freiheit gestrichen werden, wenn ein einstmals noch erträgliches Ärgernis am Ende unerträglich wurde."

Original: https://cfrankdavis.wordpress.com/2015/07/19/chains/

Frank Davis auf der Netzwerk Rauchen - Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/search/?query=frank%20davis

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