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Friedhelm Adolfs verstorben

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Aktuell

Donnerstag, 21. Dezember 2017 um 23:20 Uhr

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Netzwerk Rauchen trauert um aufrechten Mitstreiter

Ein „Kult-Raucher“, Deutschlands nach Helmut Schmidt „zweitbekanntester“ oder zuletzt „‚bekanntester Raucher‘“ lebt nicht mehr. Friedhelm Adolfs starb am Montag im Alter von 79 Jahren in Düsseldorf nach einem Herzstillstand. Er war 2013 zum „gerichtsbekannten Raucher“ avanciert, als seine Vermieterin ihn aus der Wohnung klagen wollte. Angeblich habe sein Rauchen andere Mieter belästigt, vermutlich ging es der Eigentümerin wohl darum, die Wohnung teurer gewerblich vermieten zu können.

Friedhelm Adolfs

Friedhelm, der schon Jahrzehnte dort gewohnt und lange treu als Hausmeister gedient hatte, drohte so zum Märtyrer des Antiraucher-Zeitgeistes zu werden. In der ersten Instanz wurde ihm die Prozesskostenhilfe verwehrt, ein völlig einseitiges Urteil des Landgerichts Düsseldorf in der Hauptsache, das zu seinen Ungunsten ergangen war, musste erst vom Bundesgerichtshof gekippt und neu verhandelt werden, bevor bestätigt war: Rauchen bleibt normale Nutzung der Mietsache.

Nach mehr als drei Jahren gerichtlicher Auseinandersetzung war klar, dass der unbeugsame Friedhelm in seiner Wohnung bleiben konnte. Dies sollte Prozesshanseln zur Mahnung dienen.

Die Sicherheitsleistungen, die während des Verfahrens erbracht werden mussten, damit er nicht vorher auszuziehen brauchte, hatte zum überwiegenden Teil das Netzwerk Rauchen über seinen Fonds „Ein Dach für Raucher“ zur Verfügung gestellt, aus Eigenmitteln wie insbesondere aus Spenden. Nach dem Sieg vor Gericht wurde das Geld in den Fonds zurückgezahlt.

2013 und 2014, als in NRW umfangreiche Proteste gegen das verschärfte Landesrauchverbotsgesetz stattfanden, war der plötzlich im Rampenlicht stehende Friedhelm mit von der Partie: Er nahm u.a. an einigen Demos teil und hielt dort auch Redebeiträge. Trotz oder gerade wegen mangelnder großer Redeerfahrung konnte er sein Anliegen kurz, pointiert und menschlich vermitteln. Es ging ihm um mehr als sein Eigeninteresse, er setzte sich gegen die Bevormundungspolitik ein, unter der nicht nur Raucher zu leiden haben. Den bescheidenen, sympathischen und – im übertragenen wie im Wortsinne – kleinen Mann hatten das ganze Aufsehen und die Ungewissheit aber auch mitgenommen. Ein enger Freund vermutet, dass sich nachteilig auf seine Gesundheit ausgewirkt hat.

Friedhelm Adolfs, verwitwet, kam im Laufe des Medienrummels mit einer neuen Lebensgefährtin zusammen. Ihr und den weiteren Angehörigen gilt unser Beileid.

Friedhelms Geschichte bleibt uns Ansporn. Seither haben unangenehme Zeitgenossen mehrfach versucht, unter dem Vorwand des Rauchens unliebsame Mieter oder Nachbarn los zu werden. Netzwerk Rauchen steht dann bereit.

Christoph Lövenich

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Bescherung im Spendenshop

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Aktuell

Mittwoch, 29. November 2017 um 23:34 Uhr

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Zwei weitere Produkte als Dankeschön

Im Netzwerk-Rauchen-Spendenshop gibt es nicht nur seit Kurzem den zweiten Ekelbilder-Sammelband. Pünktlich zur Weihnachtszeit können Sie nun zwei weitere Produkte als Dank für eine kleine Spende erhalten.

  • Das Poster Flussblick macht sich gut an der Wand. Das Bild zeigt ein Freizeitgelände, auf dem alles erlaubt ist – außer Rauchen, Radfahren, Grillen, Fußballspielen, Skaten, Hunden, Dicken, Essen, Trinken ... Noch ein buntes Werk, aber immer mehr auch graue Realität.

Poster Flussblick

  • Auf unseren Ekelschützern weihnachtet es! Den Einstecker für Zigarettenschachteln und die Banderolen für Tabakdosen – die gute Alternative zum Anblick der Schockfotos ­– ist wieder im jahreszeitlichen Design erhältlich. Nur begrenzte Zeit!

Schöner Schenken

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Neues Album für Schockbilder

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Samstag, 11. November 2017 um 23:29 Uhr

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Der Schachtelteufel 2 ist fertig, der Nachfolger des erfolgreichen ersten Sammelalbums für Ekelbilder. Die Tabakproduktrichtlinie 2 beglückt uns bekanntlich mit gleich drei Staffeln der kranken Phantasie von EU-Bürokraten entsprungenen „Zigarettensammelbildchen“. Seit Mitte 2017 ist die zweite Garnitur im Umlauf, wieder für ein Jahr. Auch diesmal gilt es, ein Set von 14 verschiedenen Bildern zu ergattern, um das Album zu füllen. Erhältlich ist der Schachtelteufel 2 als Dankeschön für eine kleine Spende von 3 Euro an Netzwerk Rauchen in unserem Spendenshop.

Schachtelteufel Band 2 

Auch das neue Album für 2017/18 enthält wieder wissenswerte Informationen über Manipulation und Irreführung, die die EU in Text- und Bildform verbreitet, und kluge Zitate. Siehe die aktuelle Online-Galerie.

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Ekelbilder im Wahlkampf

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Aktuell

Freitag, 22. September 2017 um 21:14 Uhr

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Vor zehn Jahren schon hatte das Netzwerk Rauchen als „Ekelbilder der Woche“ die Antlitze der CDU-Politikerin Dagmar Schimpanski und des SPD-Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach präsentiert. Beide hatten damals Schockbilder auf Tabakpackungen verlangt. Mittlerweile ist der feuchte Traum der Volksbevormunder leider wahr geworden.

Lauterbach

Während Schipanski nicht mehr in der Berufspolitik und bei der Deutschen Krebshilfe wirkt, kandidiert Lauterbach wieder fürs Parlament. Der glühende Sanitarist, der sich neben der Tabakbekämpfung auch mit postfaktischen Ernährungsmythen hervortun durfte („Es ist immer schädlich, Fleisch zu grillen"), möchte das Direktmandat im Wahlkreis Köln IV / Leverkusen gewinnen und hängt deshalb dort am Laternenpfahl. In Form von Plakaten, auf denen sein Konterfei einem entegegenschaut. Wie schön, dass den Rauchern in der Bayer-Stadt sowie im Kölner Nordosten dieser Anblick wenigstens auf der Zigarettenschachtel erspart bleibt.

Apropos Bayer-Konzern: Lauterbach „der sich die Professur von Bayer spendieren lassen hat und auch immer mal wieder große ‚Studien‘ für den Konzern durchgeführt hat“, eine Rolle im Zusammenhang mit den Todesfällen durch dessen Medikament Lipobay gespielt hat und im ewig im Aufsichtsrat eines Krankenhauskonzerns gesessen hat, will gerne von den kleinen Leuten gewählt werden, diese zum Dank aber nur umerziehen und therapieren, auch um der Gesundheitswirtschaft noch mehr Umsatz zu verschaffen.

Lauterbach erfährt Wahlkampf-Unterstützung durch die fragwürdige Kampagnenorganisation Campact, was außerdem für das Bonner SPD-MdB Ulrich Kelber gilt, ebenfalls Volkserzieher und Antiraucher. Diese Parteinahme durch einen gemeinnützigen Verein stößt auf Kritik von vielen Seiten. Lauterbach erhält sie für seinen Einsatz gegen Glyphosat, Kelber für den gegen Braunkohle. In beiden Fällen verfolgen sie eine Vernichtungsagenda gegen ein Produkt, ähnlich wie beim Weltkrieg gegen Tabak. Die zwei Sozen haben einerseits Chancen, ihre Wahlkreise direkt zu gewinnen, haben aber keine Aussicht, über die Landesliste in den Bundestag einzuziehen. Wenn ihre jeweiligen CDU-Gegenkandidaten –austauschbare Hinterbänkler – also gewönnen, wären wir von ihnen in ihrer jetzigen Funktion erstmal erlöst. Was brauchen wir einen Arzt Lauterbach, der nicht heilt, sondern verbietet? Was einen Parlamentarischen Staatssekretär Kelber (bei Minister Heiko Maas), der die „Lebensmittel-Ampel“ befürwortet? Grund genug, bei der Erststimme taktisch zu wählen, um den Wiedereinzug von Lauterbach und Kelber zu verhindern. Egal, was man von den CDU-Direktkandidaten hält und für wen man mit Zweitstimme votiert. Denn letztere ist ja die eigentlich entscheidende. Mit der Erststimme kann man nur Nadelstiche setzen – wie in diesem Fall die Wähler in den Wahlkreisen Bonn sowie Köln IV / Leverkusen.

Unterirdisch – Lauterbach

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Ihre Stimme gegen Prohibition

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Aktuell

Montag, 18. September 2017 um 20:14 Uhr

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Entscheiden Sie sich fürs Netzwerk Rauchen!

Am Sonntag ist Bundestagswahl, die Wahllokale lassen aber bisher nur einen verhaltenen Lockruf vernehmen. Denn die etablierten Parteien sind zu einem kaum unterscheidbaren und ungenießbaren Gemisch verkommen. Wen können Prohibitionsgegner wählen? Die einflussreichen politischen Kräfte der letzten Jahre haben alle ihren Beitrag zur Bevormundung und zum Paternalismus geleistet. Und werden dies auch in den nächsten vier Jahren tun, soviel ist sicherer als das Amen in der Kirche.

Bundestagswahl 2017

Von der Rückkehr der FDP in den Bundestag sollte man sich nicht zu viel versprechen. Man denke an die letzte Tabaksteuer-Erhöhungsserie, als sie an der Bundesregierung beteiligt war. Und daran, dass jüngst Christian Lindner in NRW die rot-grüne Rauchverbotsverschärfung offenbar nicht ernsthaft rückgängig machen wollte. Ob die AfD sich traut, auch bei Themen wie Rauchen, Trinken und Essen hörbar wider den Stachel zu löcken? Dass ein einzelner namhafter Antiraucher-Funktionär namens Siegfried Ermer sich dort als Kreisvorsitzender (in Erlangen) eingeschlichen hat, sagt zwar noch nichts, da man andererseits auch schon mal die Liberalisierung von Rauchverboten befürwortet hat. Näheres wird sich aber erst zeigen müssen.

Ob man nun eine der derjenigen Parteien, die in den Bundestag einziehen werden, als kleineres Übel betrachtet, eine Kleinpartei wählt, ungültig oder gar nicht – das wird nicht unbedingt etwas ausrichten.

Netzwerk Rauchen bietet da eine wirksamere Alternative: Treten Sie uns bei! Wenn Sie unser Mitglied werden, unterstützen Sie eine Stimme gegen Prohibition, die nicht in der Urne landet. Unsere Arbeit braucht die Beiträge und das Engagement unserer Mitglieder. Unterstützten Sie uns – denn der Kampf für Freiheit des Lebensstil benötigt mehr Mitstreiter. Das Kreuz in der Wahlkabine reicht nicht, die Unterschrift auf dem Aufnahmeantrag kann mehr bewirken.

Wer noch vor der Bundestagswahl seinen Beitritt erklärt, erhält zudem ein Willkommensset mit Sammelalbum und Ekelschutzprodukten. Weitere Gründe für eine Mitgliedschaft im Netzwerk Rauchen finden Sie hier.

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